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Erektionsstörung
Eine Erektionsstörung wird auch "erektile Dysfunktion", kurz "ED", oder umgangssprachlich auch Impotenz genannt. Diese Sexualstörung wird dann Erektionsstörung genannt, wenn es längere Zeit nicht gelingt, eine ausreichende Erektion des Penis zu haben oder beizubehalten. Wenn die Erektionsstörung nur kurzfristig auftritt, dann spricht man nicht von ED.
Eine echte und langfristige Erektionsstörung ist eine ernsthafte Erkrankung und kann ein Alarmzeichen für Herzinfarkt und Schlaganfall sein. Man sollte dann sumgehend zum Andrologen gehen und sich untersuchen lassen.
Organische Ursachen für eine Erektionsstörung sind oft Rauchen, Alkohol, Bluthochdruck und Verletzungen am Schwellkörper des Penis. Ungefähr die Hälfte aller Männer, die über 40 sind, haben Erektionsstörungen.
Rezeptpflichtige Mittel gegen die Erektionsstörung sind die PDE-5-Hemmer Sildenafil (Viagra), Vardenafil (Levitra) und Tadalafil (Cialis). Das Rezept gibt es beim Urologen oder beim Andrologen.
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